Guten Abend Welt,

heute startet ein neues Projekt von mir. Meine 5 Wochen-Challenge – Abnehmen mit  Schüßler-Kuren. Challenge ist ein beliebtes Wort für derartige Aktionen. Allerdings musste ich erst mal nachschauen, was Challenge überhaupt auf deutsch heißt – Herausforderung. Das passt.

Ich will keine Diät machen, keine Kalorien zählen, keine Punkte zählen (ja, auch Weight Watchers habe ich schon mitgemacht) und ich will nicht essen müssen, wann mir ein Plan/Programm das vorschreibt. Ich bin der tiefsten Überzeugung, dass es völlig egal ist, was ich wann esse. Wichtig ist, das ich nicht mehr Kalorien zu mir nehme, als ich verbrauche.

Vor ein paar Wochen war ich in der Volkshochschule zu einem dreiteiligen Kurs zum Thema Schüßler-Salze. Diverse Bücher und die Grundsalze (Nr. 1-12) habe ich schon sehr lange da. (Natürlich )  Allerdings habe ich diese selten verwendet. (Natürlich ) Das soll sich nun ändern. Beim Kurs merkte ich, dass ich das Thema total spannend finde. Die Anwendung der Salze gegen Krankheiten ist nicht mein Haupt-Thema, da ich das große Glück habe gesund zu sein. Vielmehr interessieren mich die Schüßler-Kuren. Ich schaute im Internet, welche Bücher vom GU-Verlag es zu dem Thema gibt. Es gibt Kuren allgemein, für die Schönheit, für die Seele und für’s Abnehmen. Mit letzterem Thema starte ich, da meine Salataktion nur von kurzem Erfolg gekrönt war.

Das Buch ist so interessant geschrieben, dass ich es am Samstag komplett durchgelesen habe. Es geht nicht nur um Schüßler-Salze, sondern es beinhaltet auch noch andere, zu dem Thema passende, Informationen, wie Allgemeines und Grundsätzliches zum Thema gesunde Ernährung, Säuren-Basen und Pflanzenheilkunde.

Der Start dieser Kur beginnt mit Entgiften, Entsäuern und Entschlacken. Start mit der Leber, dann Niere, Darm und Haut. Pro Organ ist eine Dauer von 1-6 Wochen empfohlen. Ganz schön lange, bevor es richtig losgehen dann. Zum Glück habe ich hinten im Buch den Folder entdeckt und da gibt es die 7-Tage-Entgiftungs-Kur. Die habe ich heute begonnen und erkläre ich später, wie die funktioniert.

Der Test in dem Buch sagt aus, was man für ein Stoffwechseltyp ist. Ich bin der Low-Protein-Typ (Ackerbauer). Meine Ernährungsempfehlung für meinen Stoffwechseltyp lautet:
60% Kohlehydrate 25% Eiweiß 15% Fett
Perfekt, denn das ist meine Lieblingsernährungsform. (Ich habe auch nicht geschummelt, in dem ich mir erst die Auswertung durchgelesen habe und dann die Fragen so beantwortet habe, dass ich auf mein Wunschergebnis komme. )
Dann fiel mir wieder ein, dass ich schon mal von der Blutgruppen-Diät (von dem amerikanischen Naturheilkundler Peter J. D’Adamo) gehört hatte, dass meine Blutgruppe, die der Vegetarier ist. Das wollte ich jetzt genauer wissen. Tatsächlich ist meine Blugruppe (ich habe A), die der Ackerbauern und Viehzüchter. Die Ernährungsempfehlung ist eine vegetarische Ernährung. Interessant ist, dass zwei verschiedene Ansätze zu dem gleichen Ergebnis kommen. Spannend ist, dass ich schon als Kind weder Fleisch noch Milch mochte. Vielleicht ist da ja wirklich was dran an der Stoffwechsel- und Blutgruppen-Geschichte? Ich werde es herausfinden.

Nun ernähre ich mich bereits sehr kohlenhydratreich und nehme trotzdem zu. Wo ist also der Fehler? Immer wieder höre/lese/erfahre ich, das Weizen und Zucker ein/das Problem sein sollen. Im Buch steht, dass ich komplexe Kohlenhydrate bevorzugen und einfache Kohlenhydrate meiden soll.  Aha…was sind denn komplexe und was einfache Kohlenhydrate? Das ist meine eigens recherchierte Liste dazu:

Bevorzugen
Komplexe Kohlenhydrate (Mehrfachzucker/Polysaccharide – Stärke)
Vollkornprodukte
Vollkornbrot
Haferflocken
Vollkornreis
Vollkornnudeln
Obst
Kartoffeln
Getreide
Couscous
Hirse
Gnocci
Bananen
Gemüse
Bohnen
Salat
Soja und Sojaprodukte
Hülsenfrüchte

Meiden
Einfache Kohlenhydrate (Einfachzucker/Monosaccharide – Traubenzucker Glukose), Fruchtzucker (Fructose))
Zweifachzucker/Disaccaride – Haushalts-, Milch- und Malzzucker)
Süßigkeiten
Schokolade
Fertigprodukte
salzige Snacks, Salzgebäck, Chips
Weißbrot
Weißmehl
Kuchen/ Backwaren
Limonaden/Cola/Saft
Ketchup
Weißer Zucker
Alkohol
Nudeln aus Weißmehl

Eiweiß
Eiweißreiche Kost in Maßen
Bevorzugen
fettarme Milchprodukte
Eier
Soja und Sojaprodukte
Hülsenfrüchte

Fett
Bevorzugen
kleine Mengen an guten pflanzlichen Fetten, Nüsse und Samen

Meiden
Gesättigte Fettsäuren, die vor allem in tierischen Lebensmitteln zu finden sind, wie fette Fleisch- und Wurstwaren, Butter, fetter Milch und Milchprodukten, fette Käsesorten und Sahne.

Bei folgenden Lebensmitteln bin ich mir nicht sicher, ob es komplexe Kohlenhydrate oder Eiweiße sind:
Salat
Soja und Sojaprodukte
Hülsenfrüchte

Bei meiner Recherche zu den Kohlehydraten bin ich auf das Ernährungskonzept „Clean Eating“ gestoßen. Bei Focus Online habe ich folgendes dazu gelesen:

Clean Eating verspricht: Schlank ohne Kalorienzählen.
Das Konzept: Essen, so natürlich wie möglich. Kein Süßstoff, keine künstlichen Zusätze, kein Zucker, kein Weißmehl.

„Die Clean-Eating-Philosophie ist jedoch nicht innovativ. Sie unterscheidet sich kaum von den bekannten Richtlinien der modernen Ökotrophologie, etwa den zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Hier werden ebenfalls gesunde Fette, Vollkornkost, Obst und Gemüse empfohlen, von Salz und Zucker eher abgeraten. Eat Clean ist also alles andere als neu. Allerdings hat Reno das alles wesentlich interessanter verpackt, spricht dabei von Mission, Inspiration und Leidenschaft – und schafft es, auf diese Weise Millionen Frauen mitzureissen.“

Hier geht es zu dem kompletten Artikel Focus.

Und hier zu Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE

So ist der Plan für mein Programm, was ich mir anhand des Buches, für mich erstellt habe.

1. Woche – Die 7 Tage Entgiftungskur

Schüßler-Salze
Nr. 6 – das Leber- und Gallesalz
Nr. 10 – das Bauchspeicheldrüsen und Darmsalz
Nr. 12 – das Ausscheidungsalz für den ganzen Körper
Jedes der Salze einmal pro Tag als „heiße Sieben“ zubereiten (5-10 Tabletten in heißem Wasser auflösen, langsam und schluckweise trinken)
Morgens vor dem Frühstück Nr. 12 D6
Vor dem Mittagessen Nr. 10 D6
Vor dem Schlafengehen Nr. 6 D6

Während Entgiftungskur
Täglich Brennnessel- und Löwenzahnsaft – je Saft 2 Messbecher in Wasser verdünnt
Salzbad (an dem Tag zusätzlich Nr. 10 D6 und Nr. 12 D6 jeweils 6 Tabletten)
Basenbad (Nr. 9 D6 und Nr. 10 D6 während des Baden, immer wieder eine Tablette lutschen, solange ich im Bad sitze)
Früher ins Bett gehen

2. Woche – 5. Woche
1. Woche keine Eiweiße, vor allem keine tierischen

Die Schüßler-Kur
Schüßler-Salze Nr. 10 Nr. D6, Nr. 16 D6, Nr. 23 D6, 3 Tabletten pro Salz täglich einzeln über den Tag verteilt, am besten 1 pro Stunde
oder
Schüßler-Drink (mit allen 3 Salzen) mit heißem 200-300 ml Wasser, immer nur einen Schluck nehmen, gut einspeicheln, Flasche vor jedem Schluck schütteln

Teemischung
Löwenzahnwurzel 30 Gramm
Rhabarberwurzel 30 Gramm
Schafgarbenkraut 30 Gramm
Holunderblüten 20 Gramm
2 TL der Teemischung mit einer Tasse Wasser übergießen, kurz aufkochen und dann 10 Minuten ziehen lassen. 3 Tassen täglich.

Baden
Pro Woche
1 SalzBad mit 500 Gramm Steinsalz, bei niedrigem Blutdruck nur die Hälfte
1 BasenBad

Frischpflanzensäfte
Holundersaft
Brennnesselsaft
Löwenzahnsaft
Während 4 wöchiger Schüßler-Kur jeden Saft 10 Tage lang trinken

Ab 6. Woche
1 Entschlackungstag pro Woche – Obst und Gemüse, Ananas, Artischocken, Blumenkohl, Papaya, Sellerie und Weintrauben
Mindestens 3 Liter trinken, Wasser, Tee’s aus Brennnesselkraut, Birkenblättern und Schachtelhalm

Danach evtl. ausführliches Entgiftungsprogramm oder Schüßler-Kur zu einem anderen Thema.

Meine Erfahrung vom ersten Tag

StartGewicht: 66,9 Kg – Wunschgewicht 62,9 Kg

Ich habe mir im Reformhaus die Heilpflanzensäfte von Schoenenberger (Salus) gekauft und heute früh tapfer getrunken. Ob ich das 5 Wochen lang hinterbekomme, bezweifle ich. Ich will als Alternative den Tee der Heilpflanzen probieren und hoffe, das der besser schmeckt.

Liebe Grüße

Claudia

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