Guten Abend Welt,

inspiriert durch die 2 Bücher von Sina Jasur

Mehr Geld: Eine praktische Anleitung für den Alltag

Minimalist: Mehr Freiheit. Mehr Geld. Mehr Glück.

möchte ich heute meine Gedanken zum Thema: „Wieviel brauche ich wirklich zum Leben?“ mit Euch teilen.

Zu Beginn dieses Beitrages möchte ich Euch ein bißchen mehr über mich erzählen.
Übersättigt von dem Zuviel und dem Ballast vieler unnötiger Dinge hatte ich vor ein paar Jahren immer mal wieder einen Tagtraum und Wunsch: Wie schön wäre es, ganz viel Geld zu haben und mich von allen materiellen Besitztümern zu trennen und Alles neu zu kaufen. Nur Dinge, die ich wirklich brauche und die mir wirklich gefallen. Wie befreiend musste das wohl sein, von Allem genug und nicht zuviel zu haben. Alles passt zusammen und alles ergänzt sich optimal. Wieviel Zeit könnte ich sparen, die ich bisher mit so zeitraubenden Entscheidungen „Was ziehe ich an“ verschwendet habe.
Durch das Ende meiner damaligen Beziehung (2012) , wurde mir dieser Wunsch erfüllt. Getreu dem Spruch: „Sei achtsam mit dem, was Du Dir wünschst, es könnte wahr werden.“ Nur die Sache mit dem VIEL Geld habe ich wohl falsch übermittelt. 😉
Ich bin mit meinen persönlichen Sachen aus der damaligen gemeinsamen Wohnung in meinen Salon ins Büro gezogen. Von 240 m2 Luxus auf 13 m2. Das hat mich gut geerdet.

Ein positiver Nebeneffekt der Trennung war, dass ich 2 Konfektionsgrößen abgenommen hatte. (Das hatte keine Diät und Ernährungsumstellung vorher geschafft.) Somit hatte ich aus meinem alten Leben nichts, außer meinen Schuhen, Handtaschen und Socken, sowie ein paar Töpfe und ganz wichtig – meine Tupperware. 😉 (Von der ich mich nun mittlerweile getrennt habe, da ich plastikfrei leben möchte.)
Mein Ex-Partner hat mir einen finanziellen Ausgleich, für die Dinge, die ich in die Wohnung eingebracht hatte, ausgezahlt. Somit hatte ich ein kleines Startkapital für meinen Neuanfang. Aufgestockt wurde dieses durch meine lieben Eltern und den Weihnachtsmann.
Meine Wohnung ist genauso, wie ich sie mir schon immer gewünscht habe. Von Allem so viel, wie ich wirklich brauche. Alles passt zusammen und es sind nur Dinge, die mir wirklich gefallen.
Bei meinem Kleiderschrank sah es am Anfang genauso aus und dann schlich sich mit der Zeit wieder ein altes Muster von mir ein. Von Allem zuviel, manche Sachen, die mir nicht gefielen, die mir nicht passten, die ich nicht brauchte.

Dieses Mal schenkte ich mir den Neuanfang in meinem Kleiderschrank selbst. Mein Wunsch nach einer gesunden und bewussten Lebensweise, machte auch vor meinem Kleiderschrank nicht halt. Im Bereich Ernährung, Kosmetik, Reinigungs- und Putzmittel habe ich bereits umgestellt. Je mehr ich mich mit dem Thema Kleidung und Schuhe beschäftigt habe, woraus und wie sie hergestellt werden, umso bewusster wurde mir, dass auch hier eine Umstellung Zeit und wichtig wurde. So gern ich am Liebsten alles auf einmal austauschen würde – mit dem VIEL Geld hat immer noch nicht geklappt. 😃Eine Variante, um das schneller umzusetzen, war, einen Teil meiner Sachen bei Momox zu verkaufen. Von dem Erlös konnte ich mir dann etwas neues kaufen.
Bei jeder Neuanschaffung frage ich mich jetzt – Brauche ich das wirklich? Lässt sich das mit meinen anderen Sachen kombinieren?

Ich will keine Sachen mehr kaufen und an meinem Körper tragen:
– die voller Schadstoffe sind
– die von Kindern und Menschen unter menschenunwürdigen Umständen produziert werden
– bei deren Produktion die Umwelt belastet und vergiftet wird

Also begann ich mit meiner Recherche zum Thema – Grüne Mode. Die Ergebnisse habe ich im Menü in einer extra Seite angelegt.

Was ich als herrlich befreiend finde, dass die Auswahl viel, viel kleiner ist. Ich kann und muss mich nicht mehr zwischen viel zu vielen Dingen entscheiden. Klassische Einkaufstouren (die meist nur Zeitvertreib und Ersatzbefriedigung waren) brauche und will ich vor Allem nicht mehr. Es gibt soviele andere schöne Freizeitbeschäftigungen.

Was also macht meinen perfekten Wunsch-Kleiderschrank aus?

1. die Sachen
– sind sauber, im Sinne von grün
– bestehen aus Naturmaterialien, wie Biobaumwolle, Hanf, recycelten Materialien
– sind korrekt produziert und unter guten Arbeitsbedingungen

2. Die Menge der Kleidung sollte so ausreichend sein, dass ich mit einmal waschen pro Woche hinkomme.

3. Die Sachen sollen gut kombinierbar und für den „Zwiebellook“ geeignet sein.

4. Bei den Schuhen schwanke ich noch zwischen vegan und nicht vegan. Stoffschuhe sind im Sommer gut, aber was mache ich im Winter? Die Alternative zu Lederschuhen sind Schuhe aus Kunststoff. Kunststoff will ich aber auch nicht an meinem Körper haben. So achte ich beim Schuhkauf sehr darauf, wie diese produziert werden. Ein wichtiges Kriterium ist für mich, dass die Schuhe pflanzengegerbt sind.

Hier ist der Prototyp meines Wunsch-Kleiderschrank´s

Hosen
– Jeans
– Stoffhose
(- Anzughose)
– Shorts
– Freizeit-/Sporthose
(- Wanderhose)

Oberteile
– weiße Bluse
– Pullover
– Langarmshirt
– Kurzarmshirt
– Trägershirt

Kleid/ Rock
– das kleine Schwarze
– Sommerkleid
– Jeansrock

Jacken
– Blazer (evtl. von Anzug)
– Winterjacke
– Trenchcoat
– Übergangsjacke
– Strickjacke / Sweatjacke

Schuhe
– Pumps
– Stiefel
– Turnschuhe / Sneaker
– Wanderschuhe
– Ballerina
– Flip Flop / Badeschuhe
– Winterschuhe
– Stiefeletten

Accessoires
– Schal
– Handschuhe
– Mütze
– Tuch
– Handtasche
– Gürtel

Wäsche / Bademode
– Slip
– Bh
– Socken
– Sneakersocken
– Feinstrumpfhose / Strumpfhose
– Leggings
– Schlafanzug
– Bikini

Über die Stückzahlen denke ich noch nach. 😃

Ich wünsche Euch einen guten Abend und danke Euch, dass Ihr bis hierhin gelesen habt.

Eure Claudia

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